Andreas Gries


schloss sein Musikstudium in Wien, Lübeck und Rostock mit den Examen Künstlerisches Diplom, Kirchenmusik, Lehramt Gymnasien und dem Konzertexamen ("mit Auszeichnung") ab.

Eine Schwerpunktsetzung erfolgte in den Bereichen Klavier (Maria Seidlhofer), Chorleitung (Erwin Ortner, Arnold Schoenberg Chor, und Matthias Janz, Symphonischer Chor), Komposition (Ivan Eröd und György Ligeti) sowie Klavier, Chorleitung und Musiktheorie
Jazz | Rock | Pop (Bernd Ruf).


Andreas Gries wurde zunächst für die Bad Hersfelder Festspiele (Intendant: Volker Lechtenbrink) engagiert. Hier war er musikalischer Assistent für die Musicalproduktion "Cabaret" sowie Leiter des musikalischen Rahmenprogramms und arbeitete u. a. mit Caroline Beil, Witta Pohl, Annika Bruhns und Pia Douwes zusammen.
Diese Arbeit mit Schauspielern und Musicaldarstellern war auch der Ausgangspunkt für die folgenden Aufgaben:

  • Pianist für die Ballettschule und das Ballett der Hamburgischen Staatsoper, John Neumeier
  • Pianist, Keyboarder und Korrepetitor in der Stella-Produktion "Phantom der Oper" und Keyboarder in "Die Buddy Holly-Story".
  • Vocal Coach und Pianist diverser Musicals: "Love is just around the Corner", "Guys and Dolls", "A Chorus Line", "Godspell", "Anatevka", "Grease", "Little shop of horrors".

Er leitete den musikalischen Bereich von Theaterproduktionen im Altonaer Theater, und Theater Lübeck: Rockmusical "Die Legende von Jimmy", "Ladykillers" u. a.).
Durch die gute Zusammenarbeit mit Axel Schneider tourte die Produktion "Ladykillers" mit großem Erfolg von Altona aus als Tournee-Produktion - mit Uwe Friedrichsen in der Hauptrolle - über mehrere Jahre im deutschsprachigen Raum.


Andreas Gries erhielt Lehraufträge in den Bereichen Liedinterpretation, Stimmbildung, Korrepetition und musikalische Einstudierung an den Hamburger Musicalschulen

  • "Stage-School of Music, Dance and Drama"
      in den Klassen von John Baer und Gilian Scalici
  • "Stella-Academy" und
  • "Stage-Holding-Academy" (Joop van den Ende Academy).

Weiterhin war er als Lehrer für Klavier/Keyboard und Gesang/Vocalcoaching Jazz | Rock | Pop an der

  • Yamaha Academy of Music,
  • Rock Pop Schule, Kiel/Rostock und
  • und der Oldesloer Musikschule
  • tätig.

2002 bis 2007 war er künstlerischer Leiter und Leiter des musikalischen Rahmenprogramms für den "Hamburg-Marathon", für den er den Titelsong "Runner's High" entwickelte und komponierte.

Von 2002 bis 2009 war Andreas Gries Assistent in der Hamburger Musikhalle.
Als Korrepetitor für den Franz-Schubert-Chor, der zu den großen Hamburger Konzertchören gehört und sich durch Crossover-Projekte auszeichnet, arbeitete er unter der künstlerischen Leitung von Michael Petermann u. a. mit dem Hamburger Barockorchester und war in verschiedenen Produktionen beteiligt, so z. B. als Solo-Pianist mit der Soul- und Gospelsängerin Love Newkirk ("Israel in Egypt's Land"),
und in diesen Aufführungen: Gioachino Rossini "Petite Messe solennelle", Johannes Brahms "Schicksalslied", Leonard Bernstein "Chichester Psalms", Benjamin Britten "St. Nicolas", in "Requiem für Mozart": Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem d-Moll; John Cage, 4'33, Wolfgang Knuth "Buffet".


Sonstige Tätigkeiten in der Lehre und im pädagogischen Kontext bestanden und bestehen im schulischen Bereich durch die Zusammenarbeit von 2005 bis 2011 für den Bereich "Wahlfach Musik" mit der Ganztagsschule in Neu Wulmstorf und durch Lehraufträge am Gymnasium Buxtehude-Süd, an der Beruflichen Schule des Kreises Stormarn für das Unterrichtsfach Musik (Abiturjahrgang), an der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule (Hamburg), der Otto-Hahn-Stadtteilschule (Hamburg) sowie dem Gymnasium Rissen (jeweils Sek I und II).


Seit dem Wintersemester 2012/13 besteht ein Lehrauftrag an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover für Theoriebegleitendes Klavierspiel und Jazzklavier/Nebenfach Klavier Jazz | Rock | Pop für die Studiengänge Künstlerische Ausbildung und Lehramt Gymnasien (Fächerübergreifender Bachelor).
HMTM Hannover - Andreas Gries


Seine persönlichen musikalischen Vorbilder sind u. a. Friedrich Gulda, *16. Mai 1930 in Wien.
Gulda war primär zunächst vor allem als Mozart- und Beethoven-Interpret und dabei durch sein äußerst präzises und rhythmisch akzentuiertes Spiel bekannt. Mitte der 1950er Jahre wandte sich Gulda verstärkt dem Jazz zu und verstand sich dabei als Grenzüberschreiter und Grenzverletzer. In den 1990er Jahren trat er als klassischer Interpret auf und brach traditionelle Konzertverläufe, indem er eine Brücke zur Populärmusik schlug, vom angekündigten Konzertprogramm abwich und die "Mozart-Disco" mit seinen "Paradise Girls" (Gogogirls) eröffnete. Er war das Enfant terrible insbesondere der Wiener Klassik-Szene. Gulda starb an Mozarts 244. Geburtstag am 27. Jänner 2000.


und:
Barbara Dennerlein, *1964, verhalf der Hammond-Orgel im Jazz Mitte der 1980er Jahre in Deutschland zu einer neuen Popularität. Ende der 1980er Jahre hatte Dennerlein verschiedene Band-Projekte und Kooperationen, u. a. auch mit Friedrich Gulda. - Jimmy Smith machte den Hammond-Sound ab den 1960ern weltweit populär.



Nach oben

Andreas Gries
Andreas Gries



Aktuelle Projekte:

Konzerte 2017

Andreas Gries mit dem Ensemble Resonanz

Konzert Elbphilharmnonie

Andreas Gries mit der Camerata Salzburg

Konzert Mozarteum Salzburg